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Heimliches Web-Tracking ist gängige Praxis

Fast alle Betreiber kommerzieller Websites, die Webstatistiken externer Dienstleister einsetzen, informieren ihre Besucher nicht über die damit verbundene Speicherung detaillierter Nutzerdaten.

Zu diesem Ergebnis kam jüngst eine Xamit Untersuchung, bei der mehr als 655.000 Webseiten von Unternehmen, politischen In-stitutionen und Gemeinden aus Deutschland bezüglich ihrer Datenerhebungs-Praxis untersucht worden waren. Anbieter, die beispielsweise den kostenlosen Service des Marktführers „Google Analytics“ nutzen, weisen die Nutzer ihres Internet-Angebotes demnach nur zu einem Prozent darauf hin, dass mit Seitenaufruf eine individuelle ID-Nummer vergeben wird, auf deren Basis die spätere Erstellung umfassender Bewegungsprofile möglich ist.

Mit dieser Handhabung verstoßen die Seitenbetreiber nicht nur gegen §8.1 der entsprechenden Google Nutzungsbedingungen, sondern unter Umständen auch gegen Datenschutzgesetze, die eine Information der Besucher über die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten verlangen. Entsprechend große Resonanz lösten die Ergebnisse der Tracking-Studie in der Öffentlichkeit aus: Fach- und Publikumsmedien, wie etwa die „c´t“, „heise online“ oder „Absatzwirtschaft Online“, berichteten über die Untersuchungs-ergebnisse und traten damit eine gleichermaßen breite wie engagiert geführte Diskussion unter Website-Anbietern und privaten Usern in Gang. Die vollständige Studie, im Rahmen derer Xamit insgesamt 655.000 deutsche Webseiten von 14.000 Unternehmen und Institutionen unter die Lupe genommen hatte, steht Interessenten als kostenloser Download zur Verfügung: http://www.xamit-leistungen.de/Studien_und_Tests/.

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