Das Buch von Dr. Astrid Auer-Reinsdorff, Joachim Jakobs und Xamit-Geschäftsführer Dr. Niels Lepperhoff beleuchtet aktuelle mit dem Datenschutz in Zusammenhang stehende gesellschaftliche und technische Entwicklungen. Es werden u. a. verschiedene Datensammlungen des Staates und der Privatwirtschaft vorgestellt. Unsere Daten sind Finanzdienstleistern, Einzelhändlern, Facebook, Google und vielen anderen bares Geld wert. Der Leser gewinnt Einsichten, was mit seiner Privatsphäre auch ohne sein Zutun geschieht und welche Rechte er hat.
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Seit der Erstauflage des Datenschutzbarometers im Jahr 2008 sind die Beanstandungen der Webseiten abermals gestiegen. Für die Untersuchung 2010 wurden über zwei Mio. Webseiten auf die Einhaltung ausgewählter Datenschutzbestimmungen hin überprüft. Außerdem dokumentiert die Untersuchung seit 2009 die Personalausstattung der deutschen Aufsichtsbehörden, die nach wie vor eher unzureichend ist.
Erschienen in: Datenschutz und Datensicherheit, Nr. 10/2011.
Empfehlungen gelten als zuverlässige Umsatzbringer. Deshalb ist es für Unternehmen von Bedeutung, Empfehlungen auch in die Onlinewelt zu übertragen. Ein bekanntes Mittel ist der "Like-" oder "Gefällt mir-Button" von Facebook. Für die folgende Analyse beschränken wir uns zwar exemplarisch auf den Facebook Like-Button. Gleichwohl lassen sich die Überlegungen auch auf andere Anbieter ganz oder teilweise übertragen.
Erschienen in: BvD-News 2/2011, S. 28-29.
Kinder wachsen heute in einer von digitalen Medien geprägten Umwelt auf. Deshalb verfügen sie in der Regel über außerschulische Medienerfahrungen, die sie in die Schule mitbringen. Doch diese Erfahrungen bedeuten noch lange nicht, dass die Kinder und Jugendlichen über Internetkompetenz verfügen. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Internet ist aber wesentlicher Bestandteil einer zeitgemäßen Medienkompetenz. In der Schule bietet sich die Chance, die Internet-Erfahrungen, die Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule machen, aufzugreifen, das schulische und außerschulische Lernen und Handeln zu verbinden und die Kinder und Jugendlichen so zu einer Reflexion der eigenen Mediennutzung – und vor allem des eigenen Risikoverhaltens – anzuleiten.
Praxisbericht von Meike Frantzmann, Dörte Lepperhoff und Claudia Schuster.
Erschienen in: Jugendhilfe & Schule inform, Mai 2011, S. 27 - 30.
Auf die Veröffentlichung spektakulärer Datenschutzverstöße folgt üblicherweise reflexartig der Ruf nach einem schärferen Datenschutzrecht. Tatsächlich ist schon heue das Vollzugsdefizit erheblich, wie die wenigen existierenden empirischen Analysen belegen. Der vorliegende Beitrag stellt die Methoden, Ergebnisse und die Aussagekraft von vier Verfahren gegenüber.
Erschienen in: Datenschutz und Datensicherheit, Nr. 10/2010.
Das Thema Datenschutz klettert immer weiter nach oben auf der Agenda der Politik in Deutschland. In den Wahlprogrammen der Parteien zur Bundestagswahl 2009 wird "Datenschutz mit Augenmaß" verlangt und dass der Bürger darauf vertrauen können muss, "dass seine Daten vor Missbrauch geschützt sind." Die Grünen verlangen sogar die Verankerung des Datenschutzes als Bürgerrecht im Grundgesetz. Die Autoren der Studie "Parteien und Datenschutz - Datenschutzpraxis deutscher Parteien und parteinaher Organisationen" nahmen die Bundestagswahl 2009 zum Anlass, um zu untersuchen, wie die Parteien selbst mit dem Datenschutz umgehen.
Erschienen in: FIfF-Kommunikation, Nr. 4/2009.
Im Jahr 2007 untersuchte Xamit ca. 14.000 Webpräsenzen auf die Existenz von Datenschutzerklärung, die heimliche Nutzung von Google Analytics und die Korrektheit von Kontaktformularen. Die Ergebnisse waren ernüchternd. Im folgenden stellen die Autoren die Ergebnisse einer Folgeuntersuchung mit 26.000 Webpräsenzen vor.
Erschienen in: Datenschutz und Datensicherheit, Nr. 10/2009.
85 Prozent aller Webpräsenzen, die mittels Dialoginstrumenten personenbezogene Daten erheben, verzichten auf eine Datenschutzerklärung. Unerlaubte Datenverarbeitung und Vertrauensverlust sind die Folgen.
Erschienen in: Datenschutz und Datensicherheit, Nr. 1/2009
Wer protokolliert das Surfverhalten im World Wide Web? Werden Besucher über eine Datenerhebung informiert? Wer kann technisch Bewegungsprofile mit Namen verknüpfen? Diesen Fragen gingen die Autoren des folgenden Beitrags in einer empirischen Untersuchung von über 14.000 Webpräsenzen von Unternehmen und Gemeinden nach.
Erschienen in: Datenschutz und Datensicherheit, Nr. 4/2008.
Fischer, W.; Lepperhoff, N. (2005): Can critical infrastructures rely on the Internet? Computers & Security, Vol. 24, Nr. 6, S. 485-491.
Lepperhoff, N.; Fischer, W. (2004): The Internet in Germany. Atlas of Providers and Regions. Schriften des Forschungszentrums Jülich, Reihe Informationstechnik, Band 6, Jülich: Forschungszentrum Jülich GmbH.
Lepperhoff, N. (2004): Internet Monitoring: Einfaches Erkennen von Störungen. Informatik Spektrum 3/04.
Lepperhoff, N.; Tinnefeld, M.-Th. (2004): Aussagewert der Verkehrsdaten: Aspekte der Sicherheitspolitik, des Datenschutzes und der Wirtschaft. Recht der Datenverarbeitung 1/2004.
Fischer, W.; Lepperhoff, N.; Volst, A. (2003): Internet under Threat: Simulation of Survivability with INESS. Grimm, R.; Keller, H.B.; Rannenberg, K (Hrsg.): Informatik 2003. Mit Sicherheit Informatik. Lecture Notes in Informatics (LNI), Series of the German Informatics Society (GI). Bonn: Gesellschaft für Informatik e.V. S. 45-56.
Lepperhoff, N. (2002): SAM - Untersuchung von Aushandlungen in Gruppen mittels Agentensimulation. Schriften des Forschungszentrums Jülich, Reihe Informationstechnik, Band 1, Jülich: Forschungszentrum Jülich GmbH.
Lepperhoff, N. (2002): SAM - Simulation of Computer-Mediated Negotiations. Journal for Artificial Societies and Social Simulation (JASSS) 5/4.