Ausgewählte Sicherheitsvorfälle

Millionen SIM-Karten gehackt und gezielt normale Bürger ausgespäht

11.03.2015 – Wie aus geheimen Dokumenten aus dem Jahr 2010 von Edward Snowden hervorgeht, haben die US-amerikanische NSA und der britische Nachrichtendienstes GCHQ ein sog. Mobile Handset Exploitation Team (MHET) gebildet. Das MHET soll u.a. die Netzwerke großer Chipkartenhersteller, Endgerätehersteller und vieler Netzbetreiber ausspioniert haben. Dabei sollen u.a. vom niederländischen Chipkartenhersteller Gemalto die elektronischen Schlüssel von Millionen SIM-Karten entwendet worden sein. Damit können SIM-Karten einfach geklont werden und Beweise, die sich evtl. auf diese Mobilfunk-Vorratsdaten stützen, sind nicht mehr brauchbar. Gemalto stellt außerdem Chips für Kreditkarten, drahtlose Türöffner und Autoschlüssel, Ausweise und verschlüsselte USB-Sticks her. Auch der deutsche Hersteller Giesecke & Devrient sowie Handyhersteller, wie Nokia, Huawei und Ericsson, werden in den geheimen Dokumenten als Angriffsziel erwähnt. Außerdem wurden hunderte normale Bürger, darunter Mitarbeiter von Gemalto und Huawei, über eine lange Zeit von den Regierungsorganisationen elektronisch beobachtet und deren E-Mail-Accounts ausgespäht.

Quellen:
The Intercept (externer Link)
heise.de (externer Link)
heise.de (externer Link)
heise.de (externer Link)

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